Informationen zu Covid-19 – Stand 15.11.2021

Hochrisikogebiete

Anlässlich der am 12.11.2021 erfolgten Ausweisung weiterer Corona-Hochrisikogebiete durch das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Wirkung ab Sonntag 14. November 2021, 0:00 Uhr, weist der DSLV Bundesverband Spedition und Logistik aufgrund vermehrter Nachfragen darauf hin, dass das Transportpersonal nach der aktuellen Coronavirus-EinreiseVO vom 28. September 2021, zuletzt geändert am 08. November 2021, bei der Einreise nach Deutschland aus Hochrisikogebieten von Anmelde-, Nachweis- und Einreisequarantänepflichten weiterhin ausgenommen ist. Anders sähe es bei einer Einreise aus Virusvariantengebieten aus, aktuell stuft das RKI jedoch keine Gebiete als Virusvariantengebiete ein. Zu Details vergleichen Sie bitte die FAQ des Bundesgesundheitsministeriums unter: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/infos-reisende/faq-tests-einreisende.html.

Österreich

Am 15. November 2021 ist in Österreich die 3. COVID-19-Maßnahmenverordnung in Kraft getreten. Danach dürfen ohne 2G-Nachweis Personen ihre Wohnung nur noch aus bestimmten Gründen verlassen. Am Arbeitsplatz gilt hingegen weiterhin die 3G-Regel.

Bereits zuvor geltenden Ausnahmen von der 3G-Regel am Arbeitsplatz für Lkw-Fahrer gelten weiterhin, sofern höchstens zwei physische Kontakte pro Tag, die im Freien stattfinden, vorliegen und diese nicht länger als 15 Minuten dauern. In diesen Fällen muss der Fahrer bei Betreten eines Betriebsgeländes - auch mit in Kraft treten der neuen Regelung - keine Nachweise vorlegen.

Die neue die 3. COVID-19-Maßnahmenverordnung regelt u.a.:

  • Lockdown für Personen ohne 2-G-Nachweis (gilt nicht für Kinder unter 12 Jahren)
  • §2/Ausgangsregelung: das Verlassen (gilt ganztägig) des eigenen privaten Wohnbereichs und der Aufenthalt außerhalb des eigenen privaten Wohnbereichs ist für Personen ohne 2G-Nachweis nur mehr zu bestimmten Zwecken erlaubt.
  • Handels- und Dienstleistungsbetriebe dürfen von Kunden ohne 2-G-Nachweis nicht mehr betreten werden. Ausnahmen u.a.:
    - öffentliche Apotheken,
    - Lebensmittelhandel (einschließlich Verkaufsstellen von Lebensmittelproduzenten),
    - Drogerien und Drogeriemärkte,
    - Verkauf von Medizinprodukten und Sanitärartikeln, Heilbehelfen und Hilfsmitteln,
    - Notfalldienstleistungen
    - Tankstellen (ausgenommen Gastrobereich) und Stromtankstellen, sowie Waschanlagen,
    - Banken
    - Öffentlicher Verkehr
    - Tabakfachgeschäfte und Zeitungskioske,
    - Abfallentsorgungsbetriebe,
    - Abholung vorbestellter Waren (mit Maskenpflicht in geschlossenen Räumen).
  • Grundsätzliche FFP2-Maskenpflicht beim Betreten des Kundenbereichs in geschlossenen Räumen von Betriebsstätten

§24 /Inkrafttreten und Übergangsbestimmungen:

Die VO tritt am 15. November 2021 in Kraft und mit Ablauf des 24. November 2021 außer Kraft. Mit Inkrafttreten tritt die 3. COVID-19-Maßnahmenverordnung (3. COVID-19-MV) außer Kraft.

 

Frankreich

Frankreich verlangt von Einreisenden, die weder eine Impfung gegen noch eine Genesung vom Coronavirus nachweisen können, den Nachweis eines negativen Testergebnisses. Während dieses Ergebnis bislang bis zu 72 Stunden alt sein konnte, gilt seit dem 13.11.2021 für Reisende aus Deutschland, Österreich, Belgien, Griechenland, Ungarn, Irland, den Niederlanden und der Tschechischen Republik, dass nur Tests akzeptabel sind, die weniger als 24 Stunden alt sind.

WICHTIG: Die o.g. Pflicht zur Vorlage von Impf-, Genesungs- oder Testnachweisen in Frankreich gilt, wie der Verband AFTRI auf Anfrage bestätigt, auch weiterhin nicht für Fahrten von Angehörigen der Berufe im Straßenverkehr in Ausübung ihrer Tätigkeit. Für die reine Durchführung von Transportdienstleistungen in Frankreich hat sich daher zum 13.11.2021 nicht geändert.

ABER: Die seit August 2021 in Frankreich geltende 3G-Nachweispflicht („pass sanitaire“) für den Zutritt zu Cafés, Bars, Restaurants, Einkaufszentren, Seniorenzentren und die Nutzung des Personenfernverkehrs betrifft weiterhin auch das Transportpersonal. Die betroffenen Lokalitäten/Dienste können nur noch besucht/in Anspruch genommen werden, wenn ein Impf- oder Genesenennachweis vorgelegt werden kann oder aber mittels Testnachweis (PCR- oder Antigenschnelltest, für Reisende aus Deutschland, Österreich, Belgien, Griechenland, Ungarn, Irland, den Niederlanden und der Tschechischen Republik: jetzt max. 24 h alt). Berufskraftfahrer sind in einigen Restaurants von der Pflicht zur Vorlage eines pass sanitaire ausgenommen; Sie finden diese Restaurants auf der eigens erstellten Karte von Bison-Futé, https://www.bison-fute.gouv.fr/restaurants-accessibles-sans-pass.html .

Weitere Informationen zur Corona-Vorschriftenlage in Frankreich veröffentlicht tagesaktuell das Auswärtige Amt unter:
https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/frankreichsicherheit/209524