Informationen zu Covid-19 – Stand 11.11.2021

Anmelde-, Absonderungs- und Nachweispflichten des Bundes
Quarantänevorschriften der Länder – Überblick (Stand: 10. November 2021)

Die aktuelle CoronaEinreiseV trat am 30. September 2021 in Kraft und wurde mit der Ersten Verordnung zu Änderung Coronavirus-Einreiseverordnung vom 8. November 2021 angepasst.
Die Corona-EinreiseV gilt bis 15. Januar 2022.

Gemäß der Coronavirus-Einreiseverordnung – CoronaEinreiseV – bestehen für Personen, die sich in den letzten zehn Tagen vor Einreise nach Deutschland zu irgendeinem Zeitpunkt in einem ausländischen Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben, bundeseinheitliche Anmelde- und Absonderungspflichten. Für alle aus dem Ausland Einreisenden gelten darüber bundeseinheitliche prinzipiell Nachweispflichten.
Die Pflichten gemäß der CoronaEinreiseV unterscheiden insbesondere nach Hochrisikogebieten und Virusvariantengebieten. Die Einteilung der Risikogebiete wird in der Regel wöchentlich aktualisiert und Freitagnachmittag bekannt gegeben. Die Liste Risikogebiete ist zu finden auf https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html.

Personen, die sich in den letzten 10 Tagen vor dem geplanten Zeitpunkt der Einreise in die BRD zu einem beliebigen Zeitpunkt in einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben, unterliegen vor Einreise einer Anmeldepflicht. Dieser wird durch die Registrierung auf www.einreiseanmeldung.de nachgekommen. Hierbei sind auch Angaben darüber zu machen, ob ein Impf-, Genesenen- oder Testnachweis vorliegt. Ist die digitale Meldung aufgrund fehlender technischer Ausstattung oder technischer Störung nicht möglich ist, kann eine Ersatzmitteilung vorgenommen werden. (BAnz AT 29.09.2021 V1.pdf (bundesanzeiger.de); letzte Seite).

Einreisende, die sich in den vergangenen 10 Tagen in einem Hochrisikogebiet aufgehalten haben, unterliegen nach ihrer Rückkehr im Regelfall einer 10-tägigen Absonderungspflicht. Die Absonderungspflicht endet jedoch am ersten Tag, wenn der zuständigen Behörde ein Genesenen- oder Impfnachweis übermittelt wird; eine Freitestung ist für Nichtgeimpfte bzw. Nichtgenesene erst nach 5 Tagen möglich.

Haben sich Einreisende während der vergangenen 10 Tage in einem Virusvariantengebiet aufgehalten, ist die 14-tägige Absonderungspflicht im Regelfall zwingend. Es gilt jedoch keine Absonderungspflicht, wenn die Person mit einem Impfstoff geimpft ist, der gegen die entsprechende Virusvariante hinreichend wirksam ist und dies vom RKI ausdrücklich bekannt gemacht wurde.

Wird ein Virusvariantengebiet nach der Einreise und während der 14-tägigen Absonderung zum Hochrisikogebiet zurückgestuft, gelten die Regelungen für Hochrisikogebiete; es gilt sodann keine Absonderungspflicht mehr für Geimpfte und Genesene. Für andere Personen ist eine Freitestung ab dem fünften Tag der Absonderung möglich.

Wird ein Gebiet während der Absonderungszeit entlistet (d. h. von einem Risikogebiet in ein Nichtrisikogebiet eingestuft), ist keine weitere Absonderung mehr erforderlich.

Einreisende, die sich in den vergangenen 10 Tagen im Ausland aufgehalten haben, unterliegen im Regelfall bei Einreise einer Nachweispflicht. Dies gilt auch für Einreisende aus Nichtrisikogebieten. Bei Einreisen aus Nicht-Virusvariantengebieten ist ein negativer Testnachweis, ein Impf- oder Genesenennachweis vorzuweisen. Ein Schnelltest darf maximal 48 Std. vor Einreise vorgenommen worden sein. Ein PCR-Test darf 72 Stunden zurückliegen.

Einreisende aus einem Virusvariantengebiet müssen zum Zeitpunkt der Einreise über einen negativen Testnachweis verfügen. Der Schnelltest darf nicht älter als 24 Stunden sein. PCR-Tests dürfen bis zu 72 Stunden alt sein.

In allen Bundesländern gilt die Coronavirus-Einreiseverordnung – CoronaEinreiseV
Bundesverordnung (In Kraft getreten: 29. September 2021)
BAnz AT 29.09.2021 V1.pdf (bundesanzeiger.de)

Quelle: DSLV, die Verbände des Güterkraftverkehrs, der Möbelspedition, des Werkverkehrs sowie der Paket- und Express-Logistik