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News aus Ungarn

Einführung eines elektronischen Kontrollsystems der Güterbeförderung auf öffentlichen Straßen in Ungarn („EKAER“) zum 15. Januar 2015

Grundsätzlich muss laut diesem Gesetz jede Warenlieferung dem Steueramt elektronisch gemeldet werden, sofern der Transport mit Fahrzeugen über 3,4 to durchgeführt wird.

Die Registrierungspflicht soll ab einem Sendungsgewicht von 500 kg oder einem Warenwert von 1.0 Mio. ungarischen Forint (ca. 3.200,00 €) gelten. Private Empfänger/Versender sind ausgenommen.

Die Meldepflicht betrifft folgende Adressatenkreise:

–          Ware kommt aus der EU nach Ungarn: Meldepflicht beim ungarischen Empfänger

–          Ware geht aus Ungarn in die EU: Meldepflicht beim ungarischen Absender

–          Ware wird innerhalb Ungarns verkauft: Meldepflicht bei demjenigen, der die Ware in Ungarn zuerst in den Verkehr bringt

Die EKAER-Nummer ist vom Absender/Empfänger oder dessen Bevollmächtigten elektronisch nach erfolgter Registrierung zu beantragen. Eine EKAER-Nummer für einen bestimmten Transport ist 15 Tage gültig.

Das Kennzeichen des LKW ist die Verbindung zwischen dem EKAER-System und der E-Maut, sodass die Steuerbehörde die Identität und den Weg der Ware kontrollieren kann.

Inhalt der Meldung:

–          Angabe des Empfänger (Name, Steuernummer)

–          Genauer Ort der Entladung

–          Zolltarifnummer, Name und Gewicht der Produkte

–          Kennzeichen des LKW

–          Zweck der Beförderung

–          Zeitpunkt der Beladung (in HU) bzw. der Entladung (Ware aus EU)

Bei Verstoß gegen die Bestimmungen des Gesetzes drohen hohe Strafen und sogar die Beschlagnahmung der Ware.

Warenlieferung aus der EU nach Ungarn: der ungarischer Käufer muss die EKAER-Nummer einholen und dem ausländischen Lieferanten mitteilen, der sie wiederum dem Transporteur bekannt gibt (in welcher Form, wird noch in einer Durchführungsverordnung festgehalten).

Beachten Sie bitte, dass die vorstehenden Informationen ausschließlich informativen Charakter haben und keine verbindliche Rechtsauskunft darstellen.

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Information lagen noch keine verabschiedeten Durchführungsbestimmungen vor, alle Informationen beziehen sich vorerst auf das verabschiedete Gesetz.

Rekordversuch im Miniformat

Spedition im Miniformat fertiggestellt

20. November 2014 | von Monika Retzlaff – Lauenburgische Landeszeitung

Die Hamburger Spedition „Bursped“ ist nun voll auf „Schiene“ und steht im Miniaturformat 1:160 bei den Eisenbahnfreunden.

„Der Nachbau war ein Rekordversuch. Unser neues Modul ist der größte Nachbau einer Speditionslagerhalle in der Spur N, die wir kennen“, sagt Michael Hagel, Vorsitzender der Eisenbahner.

Damit alles möglichst originalgetreu nachgebaut werden konnte, wurde akribisch geplant. Zunächst wurde mit einem speziellen Gleisbauplanungs- und Geländegestaltungsprogramm alles in 3-D entworfen. Knifflig war dann die Lagerhalle: Diese ist im Original 200 Meter lang, im Modell nur 1,25 Meter.

Auch der Nachwuchs war begeistert von dem Projekt. So haben Torben Kocks (14) und Hannes Bremert (18) 100 Arbeitsstunden in die Außenanlage des Moduls gesteckt. Weitere 15 Stunden hat Hagel für den Innenausbau des Bürogebäudes gebraucht. „Dort gibt es vom Coca-Cola-Automaten, über Schreibtische und Büroschränke alles, was man sich vorstellen kann.“

Der Fleiß hat sich gelohnt: Matthias Welter, Geschäftsführer von Bursped, freute sich über den Nachbau. „Das ist ja unheimlich toll geworden“, lobte Welter, der zur „Abnahme“ nach Schwarzenbek gekommen war. Wer die Anlage sehen will, kann dies am 13. Dezember tun. Die Eisenbahnfreunde laden von 13 bis 17 Uhr zum Weihnachtsfahrtag in ihre Vereinsräume an der Röntgenstraße 24 ein.

Weitere Informationen finden Sie auch unter: http://www.ebf-schwarzenbek.de/

CargoLine weitet europäisches Produktportfolio aus

Ab 1. Oktober bevorzugte Beförderung, Fixtermine und Lieferscheinservice auch in Europa möglich / Bestehendes Produkt NightLineEurope NextDay erweitert

Frankfurt, 26. September 2014 – Zum 1. Oktober erweitert die Stückgutkooperation CargoLine ihr europäisches Portfolio um die Produkte NightLineEurope Priority (bevorzugte Beförderung einer Sendung), NightLineEurope Fix (Zustellung an einem Wunschtag) und den Lieferscheinservice NightLineEurope Receipt. Darüber hinaus hat sie die Reichweite und die Gewichtsgrenzen des bestehenden 24-Stunden-Dienstes NightLineEurope NextDay erhöht. „Mit unseren zusätzlichen Laufzeitversprechen optimieren wir für unsere Kunden im In- und Ausland sowie für deren Auftraggeber die Planbarkeit der Lieferkette, egal wo eine Sendung in rund 30 Ländern Europas ihren Ursprung oder ihr Ziel hat“, erklärt Bernd Höppner, Geschäftsführer der CargoLine und zuständig für den Bereich Internationale Entwicklung. „Mit unserem europäischen Lieferscheinservice kommen wir zudem der Forderung etlicher Verlader nach, deren Kunden ein Ablieferbeleg im Ausland nicht genügt.“

Genau auf den Punkt
Basis für die neuen Produkte sind Regellaufzeiten, die die Kooperation mit ihren Partnern für rund 30 Länder Europas verbindlich definiert hat. Möchte ein Verlader darüber hinaus erwirken, dass seine Sendungen bevorzugt behandelt werden und sicher innerhalb der Regellaufzeit ankommen, steht ihm dazu NightLineEurope Priority zur Verfügung. Mit NightLineEurope Fix bietet CargoLine zudem die Möglichkeit, nun auch im europäischen Ausland einen Wunsch-Liefertag zu buchen, der zusätzlich zur spezifischen Regellaufzeit eines Landes um bis zu fünf Tage in der Zukunft liegen kann.

Paneuropäischer 24-Stunden-Service
Aufgrund entsprechender Nachfrage hat CargoLine zudem das Produkt NightLineEurope NextDay erweitert. Dieser branchenweit einzigartige Service bietet eine minutiös durchgetaktete 24-Stunden-Zustellung von Stückgutsendungen beim Empfänger in zahlreichen Metropolen, Industrie- und Handelszentren wie Antwerpen, Bologna, Brno, Linköping, Lodz, London, Lyon und Rotterdam. Er wurde nun um weitere Postleitzahlengebiete in Polen und Schweden sowie um Teile Sloweniens ergänzt. Zudem hat die Kooperation die Gewichtsgrenze von 800 auf 1.000 Kilogramm angehoben.

Durchgehende Transparenz
Alle Produkte der NightLineEurope-Serie lassen sich mit dem Lieferscheinservice NightLineEurope Receipt kombinieren. Dieser ist zusätzlich zum Ablieferbeleg erhältlich und umfasst die Quittungsgabe auf einem separaten Lieferschein, der im Sendungsverfolgungssystem der Kooperation, Cepra 3.0, digital archiviert wird und somit jederzeit abgerufen werden kann. Eigene Textschlüssel im EDV-System der Kooperation und definierte Prozessabläufe sorgen für eine klare Auftragsabwicklung aller Produkte. Die Sendungsverfolgung in Cepra 3.0 erfolgt durchgängig, sodass die Transparenz des Sendungsverlaufs über Grenzen hinweg gewährleistet ist.

Erstmals Geschäftsführer Internationales
Angesichts der kontinuierlich steigenden Anzahl Europa-Sendungen, die mittlerweile rund 15 Prozent des gesamten Stückgutaufkommens im Netzwerk betragen, wurde Bernd Höppner, bislang stellvertretender Geschäftsführer der Kooperation, am 27. August 2014 vom CargoLine-Beirat zum Geschäftsführer ernannt. Als solcher zeichnet er für die internationale Entwicklung des Netzwerks zuständig. Gleichzeitig wurde Jörn Peter Struck, seit 2006 Geschäftsführer der Kooperation, zum Vorsitzenden der Geschäftsführung berufen.

Über CargoLine
CargoLine GmbH & Co. KG mit Sitz in Frankfurt (Main) steht als Kooperation für standardisierte und systematisierte Stückgutverkehre in Deutschland und Europa. Im Jahr 1993 gegründet, bilden heute 45 mittelständische Systempartner das bundesweite Netzwerk, das von leistungsstarken internationalen Partnern ergänzt wird. Neben systemgeführten Transportdienstleistungen liegen die Schwerpunkte von CargoLine in den Bereichen Distributions-, Beschaffungs- und Kontraktlogistik. Im Jahr 2013 bewegte der Unternehmensverbund 11,8 Mio. Sendungen und erwirtschaftete mit 7.223 Mitarbeitern gut 1,4 Mrd. Euro Umsatz. Die Stückgutkooperation ist nach DIN EN ISO 9001 inklusive HACCP-Konzept und Logistische Dienstleistungen zertifiziert sowie nach DIN EN ISO 14001, 14064 (CO2-Fußabdruck) und DIN EN 16258. Ferner ist CargoLine Mitglied der Schutz- und Aktionsgemeinschaft zur Erhöhung der Sicherheit in der Spedition (s.a.f.e.). www.cargoline.de

Herausfordernde Wahllogistik

Spedition BurSped sorgt in Hamburg dafür, dass die Europa- und Bezirksversammlungswahl reibungslos abläuft!

Am 25. Mai hat die Europa- und Bezirksversammlungswahl in Hamburg stattgefunden. 1,3 Mio. Wahlberechtigte gibt es allein in Hamburg. Der Vorgang als solcher klingt einfach: Spaziergang zum Wahllokal, Kreuz machen und abends die ersten Hochrechnungen erfahren. Daher denkt auch kaum jemand darüber nach, was im Vorwege und hinter den Kulissen stattfinden muss.

Tatsächlich sind die Dimensionen einer Wahl gigantisch. In Hamburg heißt das: Für die 850 Wahllokale der Stadt müssen 2,6 Mio. Stimmzettel und 433.000 Gegenstände in 1.276 Wahlurnen konfektioniert werden. Denn die Wahlurne selbst dient als Gefäß für die gesamte Ausstattung eines Wahllokals. „Ein solches Projekt ist eine echte Herausforderung, die jedem Logistiker eine Menge abverlangt“, erklärt Stefan Seils, geschäftsführender Gesellschafter von BurSped. Die Spedition hat diese Aufgabe als Gewinner eines Ausschreibungsverfahrens übernommen – übrigens nicht zum ersten Mal. Schon vier Mal entschied sich die Stadt Hamburg für das Hamburger Familienunternehmen.

Weit vor der Wahl organisiert das Landeswahlamt die zeitlich getaktete Zulieferung aller zu konfektionierenden Teile an die Spedition. Die Wahlurnen müssen zunächst aus dem Außenlager abgeholt, montiert und gereinigt werden. In die Urne kommen dann 59 Einzelteile: sämtliche Stimmzettel, Listen, Auszählungsbögen sowie die komplette Büroausstattung für die ehrenamtlichen Wahlhelfer – inklusive Heftpflaster für den Fall, dass sich jemand verletzt.

Bis zu 130 kg pro Wahlurne

Nach der Befüllung werden die Urnen mit einem Vorhängeschloss gesichert und mit einem Barcode, der nur die Nummer der Wahlurne wiedergibt, versehen. So ist eine lückenlose Dokumentation des Verbleibs jedes einzelnen Behälters sichergestellt. Parallel dazu telefonierten sechs Mitarbeiter seit Wochen alle Wahllokale ab, um die Anlieferung vorzubereiten und Verzögerungen am Liefertrag zu vermeiden. Eine Wahlurne kann bis zu 130 kg wiegen und muss persönlich im Wahllokal abgegeben werden.

Null-Fehler-Toleranz

An die Wahllokale werden die konfektionierten und verschlossenen Urnen bereits vor dem Wahltag anhand eines via EDV ausgearbeiteten Tourenplans ausgeliefert. Am Wahltag selbst müssen bis 8 Uhr ausnahmslos alle Wahllokale ausgestattet sein. Die Behörde hat dafür eine „Null-Fehler-Toleranz“ festgelegt – immerhin geht es um die Ausführung des Wahlrechts. Für Probleme steht daher ein Notfallteam bereit.

Am Morgen des Wahltags werden die Briefwahl-Urnen von den Bezirksämtern zu den Auszählzentren gebracht. Wenn dann abends die ersten Hochrechnungen im Fernsehen veröffentlicht werden, geht für das BurSped-Team die Arbeit weiter. Rund zwei Drittel der Wahlurnen können nicht an Ort und Stelle ausgezählt werden, daher bringen die Fahrer sie zwischen 19 und 21 Uhr in die sieben Auszählzentren – unter Polizeischutz, um sicherzustellen, dass die versiegelten Urnen unversehrt ankommen.

Am Dienstag nach der Wahl wird der größte Teil der Wahlurnen zu BurSped ins Lager geliefert. Dort werden die Stimmzettel in Ablagkartons archiviert und eingelagert. Die Wahlurnen werden demontiert und in 7er-Gebinden gestapelt und zum Außenlager verbracht. Dann ist auch die Wahl für BurSped beendet.

Ein Artikel von Bernd Schmidt (sm) / DVZ – Nr. 41 – Freitag, 23. Mai 2014

CargoLine zeichnet ihre internationalen Partner aus

G. Englmayer (Österreich) zum Sieger des internen Qualitätsrankings gekürt / Rotra (Niederlande) und Interfracht (Schweiz) auf den Plätzen zwei und drei

Frankfurt, 9. Mai 2014 – Entsprechend der europaweiten Ausrichtung lobte CargoLine auch für 2013 wieder den „Partner des Jahres international“ aus. Der erste Platz ging an die Spedition G. Englmayer in Österreich, zweiter wurde der niederländische Partner Rotra, dritter Interfracht aus der Schweiz. Der Verbund ehrte die Gewinner im Rahmen seines internationalen Partnertreffens vergangene Woche in Istanbul.

„Seit G. Englmayer 2003 der CargoLine beitrat, hat sich viel getan. Heute decken wir dank starker Partner ganz Europa, die GUS, den Nahen und Mittleren Osten und den Maghreb ab, verfügen über ein grenzüberschreitend lückenloses Sendungsverfolgungs-System und arbeiten nach denselben Qualitätsstandards. Englmayer hat diese Weiterentwicklung deutlich mit geprägt und daher diesen Preis vollumfänglich verdient“, lobt Bernd Höppner, stellvertretender Geschäftsführer der CargoLine und dort zuständig für den Bereich Internationale Landverkehre.

Qualität und Quantität

Besonders viele Lorbeeren erntete G. Englmayer im Hinblick auf die Qualität des Schnittstellen-Scannings, die prozentuale Steigerung seiner Sendungen innerhalb der Kooperation und die interaktive Nutzung des Sendungsverfolgungs-Tools Cepra 3.0. Der zweite des Rankings, Rotra, zählt zu den innovativsten Unternehmen Hollands, ist besonders umweltbewusst unterwegs und zeichnet sich durch den höchsten Vernetzungsgrad mit anderen CargoLinern aus. Interfracht, der Sieger aus 2011, hat dem Netzwerk 2013 besonders viele Abholaufträge verschafft und sich vor allem in den Arbeitskreisen der Kooperation in besonderem Maße engagiert.

„Unsere nationalen Franchisenehmer wetteifern schon seit vielen Jahren um den Titel ‚Partner des Jahres‘, seit 2011 auch die internationalen CargoLiner. Wenn jeder einzelne besser wird, profitiert das Netzwerk als Ganzes und das wiederum kommt unseren Kunden zugute“, erklärt Höppner.

Vielfältige Kriterien

Für die Titelverleihung „Partner des Jahres“ werden alljährlich unter anderem folgende Leistungen bewertet: Anlieferquote in vorgegebener Qualität und Zeit, Qualität des Schnittstellen-Scannings zur Packstückverfolgung, absolute Sendungszahlen und deren prozentuale Steigerung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, Engagement der Mitarbeiter in Arbeitskreisen und Entscheidungsgremien der Kooperation, Umsetzung des Corporate Designs der CargoLine und Vernetzungsgrad mit den Verbundpartnern.

Rekordversuch im Miniformat

Eisenbahnfreunde: Nachbau einer Lagerhalle in der Spur N

15. April 2014 | von Monika Retzlaff – Lauenburgische Landeszeitung

„Ich habe Spaß an dem Gedanken, dass unsere Spedition als Modell nachgebaut wird und auf einem Modul zu sehen ist“, sagt Matthias Welter, Geschäftsführer der Kommanditgesellschaft BurSped aus Hamburg.

Der Speditionschef unterzeichnete jetzt zusammen mit Michael Hagel, dem Vorsitzenden der Schwarzenbeker Eisenbahnfreunde Schwarzenbek, einen Sponsorenvertrag.

Bursped gibt dem Verein einen vierstelligen Geldbetrag, dafür bauen die Hobby-Eisenbahner die Speditionshalle des Unternehmens nach, das mit über 300 Mitarbeitern Speditions- und Logistikleistungen anbietet.

Es ist ein Rekordversuch im Miniformat: „Soweit wir wissen, bauen wir hier in unserer Anlage an der Röntgenstraße die größte uns bisher bekannte Spedition, die bislang in der Spur N geschaffen wurde“, sagt Hagel. Die Lagerhalle ist im Original 200 Meter lang. Im Modell wird sie 1, 25 Meter lang sein.

Der Bau ist gleichzeitig auch ein neues Jugendprojekt des Vereins. Unter den 72 Mitgliedern sind elf Jugendliche, darunter drei Mädchen. Das neue Modul mit der Lagerhalle soll beim Schwarzenbeker Stadtfest im August präsentiert werden.

CargoLine blickt zufrieden auf 2013

Sendungsentwicklung über dem generellen Wirtschaftswachstum / Zuwächse besonders im europäischen Landverkehr / neue internationale Produkte im Herbst

Frankfurt, 15. April 2014 – Mit einer Steigerung auf 11,84 Millionen Ausgangssendungen (plus 1,2 Prozent) und einem Umsatzwachstum auf rund 1,41 Milliarden Euro (plus 0,6 Prozent) blickt die Stückgutkooperation CargoLine erneut auf ein gutes Jahr zurück.

„2013 war für uns geprägt von einem erfreulich lebhaften ersten Halbjahr, da insbesondere die zahlreichen Baumarktlieferanten unter unseren Kunden eine große Nachfrage verzeichnen konnten. Die zweite Jahreshälfte war wie immer in den letzten Jahren großen Mengenschwankungen unterworfen. Unterm Strich sind wir mit einer Sendungssteigerung von 1,2 Prozent sehr zufrieden. Sie trotzt nicht nur den zunächst sehr düsteren Vorhersagen für 2013, sondern liegt sogar über dem generellen Wirtschaftswachstum. Auch das Umsatzplus bewerten wir angesichts des schwierigen Wettbewerbsumfelds im Landverkehrsbereich positiv“, erläutert CargoLine-Geschäftsführer Jörn Peter Struck.

Besonders hohe Zuwächse verzeichnete die Stückgutkooperation im europäischen Landverkehr. Die insgesamt 2,78 Millionen Sendungen (plus 3 Prozent) wurden vor allem durch Transporte nach Österreich, Frankreich und in die Schweiz generiert. National lag die Ausgangsmenge bei 9,06 Millionen Sendungen (plus 0,9 Prozent). Das neue Produkt ThermoLine, also der Transport frostempfindlicher Güter in beheizten Aufliegern, wurde trotz des milden Winters 2013/2014 gut angenommen.

Mit den Mitarbeitern wachsen
Der Geschäftsentwicklung 2013 trugen die 45 Verbundpartner durch mehr Personal Rechnung. Von den 7.223 Mitarbeitern (plus 1 Prozent) Ende 2013 sind 824 oder 11,4 Prozent junge Menschen, die der Unternehmensverbund zu Fachkräften ausbildet. An den 67 Weiterbildungsmaßnahmen der CargoLine-Akademie nahmen im vergangenen Jahr rund 920 Mitarbeiter teil. Diese Schulungen dienen der fachlichen sowie der persönlichen Entwicklung und helfen, das einheitlich hohe Qualitätsniveau im Netzwerk zu sichern. Sie trugen auch dazu bei, dass CargoLine bei den jüngsten Marktumfragen „Image Awards“ und „DISQ-Studie“ Spitzenplätze belegte.

Internationale Premiumservices kurz vor Einführung
Der Start ins neue Geschäftsjahr verlief für den Verbund, der kontinuierlich zu den Top 3 Stückgutkooperationen Deutschlands gehört, ebenfalls positiv. „Für 2014 erwarten wir national ein organisches Wachstum von drei Prozent, international wollen wir ein Plus von sechs Prozent erzielen“, verrät Struck. Für eine Steigerung national soll die noch engere Verzahnung von Stückguttransport und Kontraktlogistik sorgen. International erwartet CargoLine einen Sendungszuwachs durch die für Herbst geplante Einführung weiterer Premiumprodukte. Allgemein sieht sich die Kooperation nicht zuletzt durch die jüngsten Neuzugänge, die namhaften und stückguterfahrenen Speditionen Hartmann in Paderborn, Theurer in Potsdam und Lübesse, Freja in Finnland und S.I.T.T.A.M. in den italienischen Regionen Lombardei und Piemont, für 2014 gut aufgestellt.

CO2-Reduzierung weiter im Fokus
Im März dieses Jahres legte die Stückgutkooperation ihren ersten Nachhaltigkeitsbericht vor. Dieser beschreibt nach international gültigen Kriterien die Aktivitäten und Ergebnisse der CargoLine im Jahr 2013 in den Bereichen Ökonomie, Ökologie und gesellschaftliches Engagement. Die von 2012 auf 2013 erzielte CO2-Reduzierung von 7,34 Prozent soll 2014 durch zahlreiche Maßnahmen in den Partnerbetrieben weiter ausgebaut werden. Mit den Echtdaten wird der CO2-Rechner der Kooperation gespeist, der es den Partnern seit Herbst 2012 ermöglicht, für ihre Kunden den CO2-Fußabdruck ihrer Sendungen verursachergerecht zu ermitteln.

Zahlen und Fakten, gerundet, Stand 31. Dezember 2013

Veränderung zum
Vorjahr in Prozent
Umsatz in Euro 1,4 Mrd.  + 0,6
Sendungen im Netzwerk (nur Sendungsausgang) 11,8 Mio.  + 1,2
– davon internationale Landverkehre 2,8 Mio. + 3
Anzahl der Franchisenehmer gesamt 45  —
– davon Gesellschafter 15  —
Mitarbeiter 7.223  + 1
– davon Auszubildende 824  + 1,1
Anzahl der täglichen Direktverkehre europaweit > 1.500  —
– davon national 1.301  – 1,7

Gesellschafter 2013

Speditionen Amm (Nürnberg), Balter (Mülheim-Kärlich), Bursped (Hamburg), Fritz (Heilbronn), Jeschke (Hamburg), John (Eichenzell), Koch International (Osnabrück), Lebert (Kempten), Maier (Singen), Mannheimer Transport-Gesellschaft Bayer (Mannheim), Nellen & Quack (Mönchengladbach), Leopold Schäfer (Neunkirchen), Schäflein (Röthlein), Schmidt-Gevelsberg (Schwelm), Wackler (Göppingen)

CargoLine veröffentlicht den ersten Nachhaltigkeitsbericht der Kooperation

Ausführliche Dokumentation nach international gültigem Standard GRI4

Nähere Informationen, den Bericht in elektronischer Form sowie eine Bestellmöglichkeit des Reports finden Sie unter diesem Link.

CargoLine siegt in vier von sieben Logistikdienstleistungs-Kategorien

Verlader-Befragung des Deutschen Instituts für Service-Qualität bestätigt der Kooperation ein hohes Maß an Kundenorientierung und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Frankfurt, 11. Dezember 2013 – Überdurchschnittlich viele Logistik-Entscheider, die schon einmal mit CargoLine zusammengearbeitet haben, würden die Stückgutkooperation jederzeit weiterempfehlen beziehungsweise sie wieder beauftragen. Dies ergab eine Umfrage zur Zufriedenheit mit der Leistung von sieben Stückgutlogistik-Dienstleistern, die das Deutsche Institut für Service-Qualität im Auftrag des Wirtschaftsmagazins „Markt und Mittelstand“ jüngst durchführte. Auch in den Kategorien „Konditionen“, also Preis-Leistungs-Verhältnis sowie Transparenz und Korrektheit der Abrechnung, und „Kundenorientierung“ steht CargoLine auf dem Siegertreppchen ganz oben. Damit belegt das Netzwerk in vier von sieben Kategorien der Studie den Spitzenplatz und verfehlt den Gesamtsieg aufgrund der unterschiedlichen Gewichtung der Kategorien nur um wenige hundertstel Punkte.
„Wir sind hoch erfreut über dieses Ergebnis, haben wir doch einige große Player hinter uns gelassen“, kommentiert CargoLine-Geschäftsführer Jörn Peter Struck die Befragung. „Die Studie zeigt, dass ein Stückgutlogistiker trotz Vergleichbarkeit der Produkte durch Erreichbarkeit, Flexibilität, kontinuierliche Weiterbildung, ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis und gute Leistung allgemein einen Unterschied machen kann.“IT-Kompetenz als Entscheidungsmerkmal

Fast die Hälfte der befragten Entscheider gab an, dass sie besonders viel Wert auf die klassischen Tugenden Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit oder Termintreue legen. Sehr wichtig ist für sie aber auch die IT-Kompetenz des Logistikdienstleisters, also Themen wie Track & Trace, Datensicherheit und Kompatibilität unterschiedlicher Systeme.

„Anfang 2013 haben wir eine neue Version unserer Sendungsverfolgungs-Software eingeführt, Cepra 3.0. Unter anderem beschleunigt diese die Kommunikation unter den CargoLinern und enthält vor allem Funktionen, die die Sendungsverfolgung für den Kunden extrem einfach und übersichtlich machen“, erklärt Struck. „Darüber hinaus haben die CargoLine-Partnerunternehmen zum dauerhaften Schutz aller Daten und zur Gewährleistung des reibungslosen Sendungsablaufs umfassende und einheitliche Informationssicherheits-Maßnahmen im Einklang mit ISO/IEC 27001 implementiert. Die entsprechende interne Zertifizierung wurde im Frühjahr 2012 ausgestellt. CargoLine war damit die erste Stückgutkooperation, die nach diesem hohen Standard gearbeitet hat.“

175 Verlader deutschlandweit befragt

Für die Studie befragte das Deutsche Institut für Service-Qualität zwischen September und November 2013 deutschlandweit 175 Versand- und Logistikleiter sowie Logistik-Mitarbeiter aus Unternehmen mit mindestens 50 Millionen Euro Jahres- sowie 50.000 Euro Logistikumsatz pro Jahr und Dienstleister. Im Mittelpunkt der Befragung zur Zufriedenheit mit ihren Stückgutlogistikern, den hierzulande sieben größten Stückgut-Netzwerkorganisationen, standen die Meinungen zu Leistung, Kundenorientierung, Beratung und Konditionen. Darüber hinaus wurden Beurteilungen zur Kompetenz der Dienstleister und die Bereitschaft zu Weiterempfehlung und Wiederwahl erhoben. Die Ergebnisse der Studie sind online unter http://disq.de/2013/20131206-Stueckgut-Logistik.html zu finden.

Über CargoLine
CargoLine GmbH & Co. KG mit Sitz in Frankfurt (Main) steht als Kooperation für standardisierte und systematisierte Stückgutverkehre in Deutschland und Europa. Im Jahr 1993 gegründet, bilden heute 45 mittelständische Systempartner das bundesweite Netzwerk, das von leistungsstarken internationalen Partnern ergänzt wird. Neben systemgeführten Transportdienstleistungen liegen die Schwerpunkte von CargoLine in den Bereichen Distributions-, Beschaffungs- und Kontraktlogistik. Im Jahr 2012 bewegte der Unternehmensverbund 11,7 Mio. Sendungen und erwirtschaftete mit 7.152 Mitarbeitern rund 1,4 Mrd. Euro Umsatz. Die Stückgutkooperation ist nach DIN EN ISO 9001 inklusive HACCP-Konzept und Logistische Dienstleistungen zertifiziert sowie nach DIN EN ISO 14001, DIN EN ISO 14064 und DIN EN 16258 (CO2-Fußabdruck). Darüber hinaus ist CargoLine Mitglied der Schutz- und Aktionsgemeinschaft zur Erhöhung der Sicherheit in der Spedition (s.a.f.e.). www.cargoline.de

BurSped – Wahlhelfer Nr. 1 in Hamburg zur Bundestagswahl 2013

Wie 35 von 400 Mitarbeitern 1,3 Millionen Einzelteile pünktlich in die 900 Hamburger Wahllokale bekommen!
Am 22. September waren 1,3 Millionen Hanseaten dazu aufgerufen, über die Zusammensetzung des Bundestages sowie über den Rückkauf des Hamburger Stromnetzes abzustimmen. Die reibungslose Abwicklung der logistisch komplexen Wahl oblag BurSped, da wir die Ausschreibung der Stadt Hamburg dank erstklassiger Referenzen und unserer Wahlerfahrung aus den Jahren 2009 und 2010 gewinnen konnten.Aufgabe war es nicht nur, 1.300 Wahlurnen in der Woche vor der Abstimmung in die knapp 900 Wahllokale zu bringen, auch für die Vorbereitung und Zusammenstellung des Verbrauchsmaterials waren wir verantwortlich. Hierzu mussten die Urnen zunächst von den Spuren der letzten Wahl befreit werden. Danach kommissionierten wir Gesetzestexte, 2,6 Millionen Stimmzettel und Verbrauchsmaterial in die richtigen Behältnisse pro Wahlkreis, sicherten sie mit einem Vorhängeschloss und markierten sie entsprechend.

Vor der Verteilung der gefüllten Urnen sowie 3.000 Kabinen führten sechs von unseren Mitarbeitern rund 4.000 Telefonate mit Wahllokalen wie Schulen, Feuerwehren und Altentagesstätten, um die Anlieferbedingungen vor Ort zu besprechen. Am Wahlsonntag selbst standen Fahrzeuge und Mitarbeiter bereit, um bei außergewöhnlichen Vorkomnissen Ersatz liefern zu können. Die Rückholung der Wahlurnen und die Vernichtung des Restmaterials schlossen den bravourös gemeisterten Job ab.

Das Video zur logistischen Abwicklung der Bundestagswahl 2013 in Hamburg finden sie auf dem BurSped YouTube-Channel!