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CargoLine kürt die internationalen Partner des Jahres 2018

Rotra Forwarding (Niederlande) vor Interfracht aus der Schweiz und Brigl aus Italien

Frankfurt am Main, 25. April 2019 – Wie motiviert man seine Kooperationspartner spielerisch, europaweit dieselbe hohe Dienstleistungsqualität anzubieten? Beispielsweise durch einen Wettbewerb, als dessen Preis die Auszeichnung zum „Internationalen CargoLine-Partner des Jahres“ lockt. Für das Jahr 2018 konnte der Transport- und Logistikdienstleister Rotra Forwarding aus Doesburg (Niederlande) den Wettstreit für sich entscheiden. Auf Platz zwei folgt Interfracht aus dem Schweizer Pratteln, den dritten Rang nimmt Brigl aus Bozen (Italien) ein. Die Preisverleihung fand am 9. April im Rahmen des CargoLine-Europapartnertreffens im irischen Dublin statt.

„Auch unsere internationalen Partner kooperieren immer stärker untereinander und leben den europäischen Allianzgedanken, wie die hohen Punktzahlen in den Bewertungskriterien Vernetzungsgrad und Zahl der paneuropäischen Produkte zeigen. Das ist für uns ebenso wichtig wie ein grenzüberschreitend lückenloses Sendungsverfolgungssystem und einheitliche Qualitätsstandards“, freut sich der für die internationale Entwicklung zuständige CargoLine-Geschäftsführer Bernd Höppner.

Wiederholt hervorragend

Mit dem ersten Platz wiederholt Rotra den Sieg aus dem Jahr 2014. Ob Zahl der Ausgangssendungen, Zuverlässigkeit bei der Abwicklung paneuropäischer Beschaffungsaufträge oder Abschneiden im Qualitätsmanagement-Audit: Überall erzielte der niederländische CargoLine-Partner hervorragende Werte. Des Weiteren trug die konsequente Vermarktung der Kooperation in den Niederlanden zur Topposition bei.

Zum sechsten Mal in den sieben Jahren, in denen der Preis bislang unter den internationalen Partnern verliehen wurde, gelang der Schweizer Spedition Interfracht der Sprung aufs Siegertreppchen. Für sie zahlte sich besonders das überdurchschnittliche Engagement ihres Führungspersonals in den Arbeitskreisen der Kooperation aus. Zum zweiten Rang trugen außerdem die hervorragende Umsetzung von Beschaffungsaufträgen bei, die Vermarktung des Netzwerks und seiner paneuropäischen Premiumprodukte sowie die Einhaltung hoher Qualitätsstandards.

Auf Platz drei findet sich Brigl aus Bozen in Südtirol wieder. Der Vorjahressieger punktete vor allem durch seine vorbildliche Schnittstellenscannung, die Mengenentwicklung, seine starke Vernetzung mit den übrigen CargoLinern und sein hohes Niveau bezüglich der Sendungsabwicklung im Import.

Qualitative und quantitative Maßstäbe

Der Titelverleihung „Internationaler CargoLine-Partner des Jahres“ liegen unter anderem folgende Bewertungskriterien zugrunde: Qualität der Schnittstellenscannung zur Packstückverfolgung, Entwicklung der Sendungsmengen, Engagement der Mitarbeiter in Arbeitskreisen und Entscheidungsgremien der Kooperation, Umsetzung des Corporate Designs des Verbunds und Vernetzungsgrad mit den Verbundpartnern.

Bildunterschrift:
(V.l.n.r.): Andreas Goggi (Geschäftsführer des dritten Siegers Brigl, Italien), Tara Fürer (Mitglied der Geschäftsleitung des Zweitplatzierten Interfracht, Schweiz) und Frank Roos (Manager Agent Relation Road des Siegers Rotra Forwarding, Niederlande) zeigen nach der Auszeichnung als „Internationaler CargoLine-Partner des Jahres 2018“ stolz ihre Pokale.
Foto: Dave McLaughlin/CargoLine

CargoLine blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück

Plus an Menge und Umsatz / Digitalisierung vorangetrieben / Netzstabilität gestärkt

Frankfurt am Main, 12. April 2019 – Mit 12,48 Mio. Ausgangssendungen (plus 2,3 Prozent) und einem Umsatz von 1,42 Mrd. Euro (plus 2,9 Prozent) konnte die Stückgutkooperation CargoLine auch das Geschäftsjahr 2018 erfolgreich abschließen. Wachstumstreiber waren insbesondere die nationalen Verkehre (plus 2,5 Prozent). Die Sendungsmenge innerhalb Europas nahm um 1,7 Prozent zu. Entsprechend erhöhten die Verbundpartner die Anzahl ihrer Direktverkehre (plus 2,6 Prozent) und die ihrer Mitarbeiter (plus 4,4 Prozent). Zwölf Prozent aller Sendungen entstammten dem Onlinehandel.

„Wir blicken auf ein spannendes Jahr 2018 zurück. Einerseits bescherte uns die anhaltend gute Konjunktur ein Plus an Sendungen. Andererseits waren dadurch Herausforderungen wie starke Sendungsschwankungen, Laderaumknappheit und Fahrermangel umso stärker zu spüren. Die Bewältigung dieser Themen gelang uns nur, weil wir frühzeitig einige wichtige Weichen gestellt haben“, beurteilt Jörn Peter Struck, Vorsitzender der CargoLine-Geschäftsführung, das vergangene Geschäftsjahr.

Netzstabilität und Servicequalität gestärkt

So hat die Kooperation unter anderem ein Tool zur Regelung von Überhangen eingeführt, um Sendungsspitzen bei den zustellenden CargoLinern zu glätten. Ein saisonaler Zuschlag, den der Verbund auf besonders beanspruchten Relationen erhoben hat, trug ebenfalls dazu bei, Sendungsmengen zu steuern. Bei Kapazitätsengpässen konnten die Partner auf Fahrzeuge und Mitarbeiter aus dem Taskforce-Konzept zurückgreifen. Ergänzend wurden Fahrzeuge inklusive Fahrer vertraglich fest an die CargoLine gebunden, um die Situation zu entspannen.

Ein weiterer Meilenstein war 2018 die Gründung der Tochtergesellschaft Gate56 Systemverkehre in Polch. „Deutschlandweit gibt es nicht mehr viele mittelständische Spediteure, die in der Lage sind, unsere Mengen aufzunehmen. Daher haben wir nach Kochtrans in München und TLT in Potsdam ein weiteres Tochterunternehmen gegründet. Mit Gate56 Systemverkehre schließen wir die Lücke, die nach dem Ausscheiden unseres langjährigen Partners im Raum Koblenz entstanden war. Es spricht für die Stärke und den Zusammenhalt innerhalb unserer Kooperation, dass wir dazu willens und in der Lage sind“, erklärt Struck.

Digitalisierung verwirklicht Kundenwünsche und optimiert Prozesse

Mitte 2018 ging die neue modulare IT-Architektur der Kooperation an den Start, die den Abschied von einem einzigen Anbieter für alle zentralen Anwendungen bedeutet. „Die grundlegende Neustrukturierung unserer IT ermöglicht es uns, Kundenanforderungen hinsichtlich des Umfangs und der Schnelligkeit von Informationen kurzfristig und mit dem jeweils besten Anbieter pro Anwendung äußerst flexibel abzudecken. So bauen wir derzeit beispielsweise unsere Sendungsverfolgungsplattform Cepra zum Kundenportal inklusive Dokumentenverwaltung und Möglichkeit zur Frachtpreisberechnung aus. Des Weiteren erhöhen wir die Transparenz im Zustellprozess durch die Ermittlung voraussichtlicher Ankunftszeiten und proaktives Störfallmanagement“, so Struck.

2019 ebenfalls gut angelaufen

Angesichts der Mengenentwicklung im ersten Quartal 2019 prognostiziert CargoLine bei normaler wirtschaftlicher Entwicklung ein Sendungswachstum von zwei bis drei Prozent. Zur Optimierung der Sendungsabwicklung und zur weiteren Stabilisierung hat der Verbund sein Netz jüngst weiter verdichtet: Seit Anfang 2019 verstärken die Transport- und Logistikdienstleister Schmelz in Kassel und Rüdinger in Krautheim das Netzwerk. Rhenus ist zudem seit 1. Januar 2019 Gesellschafter der CargoLine und mit seinen Standorten Duisburg, Mönchengladbach und Unna in der Kooperation vertreten.

„Wir arbeiten nicht nur stets daran, die stabilste unter den mittelständisch geprägten Stückgutkooperationen zu sein, sondern auch die innovativste und attraktivste. Den Beweis dafür werden wir auch 2019 durch unterschiedliche Projekte liefern“, ist Struck überzeugt.

Zahlen und Fakten (gerundet, Stand 31. Dezember 2018)

Veränderung zum Vorjahr
in Prozent
Sendungen im Netzwerk (nur Sendungsausgang) 12,48 Mio. + 2,3
– davon national 9,51 Mio. + 2,5
– davon europäische Landverkehre 2,97 Mio. + 1,7
Umsatz in Euro 1,42 Mrd. + 2,9
Anzahl der Franchisenehmer gesamt 48
– davon Gesellschafter 14
Mitarbeiter 7.650 + 4,4
– davon Auszubildende 870 + 0,9
Anzahl der täglichen Direktverkehre europaweit 1.645 + 2,6
– davon national 1.365 + 2,6
– davon grenzüberschreitend 280 + 2,6

CargoLine zeichnet ihre „Partner des Jahres 2018“ aus

Schmidt-Gevelsberg (Schwelm) vor Schäflein (Röthlein) und Hartmann (Paderborn)

Frankfurt am Main, 27. März 2019 — Bereits zum dritten Mal nach 2010 und 2016 darf sich der Schwelmer Transport- und Logistikdienstleister Schmidt-Gevelsberg über die Auszeichnung zum „CargoLine-Partner des Jahres“ freuen. Den zweiten Rang sicherte sich die Schäflein Spedition aus Röthlein, die damit erstmals eine Position unter den Top 3 belegen konnte. Den dritten Platz eroberte Hartmann International aus Paderborn.

„Schmidt-Gevelsberg hat es 2018 erneut geschafft, den bereits hohen Sendungsausgang national wie international dank exzellenter Leistung und hoher Kundenorientierung weiter zu steigern. Das kommt auch der Kooperation als Ganze zugute. In den Bereichen Produktion, Vertrieb/Marketing und Internationales tragen die Führungskräfte zudem zur Gestaltung unseres Netzwerks bei. Das bringt Extrapunkte im Ranking“, hebt Jörn Peter Struck, Vorsitzender der CargoLine-Geschäftsführung, hervor.

International im Aufwind

Den zweiten Rang bekleidet die Schäflein Spedition aus Röthlein. Ihr ist damit erstmals der Sprung aufs Siegertreppchen gelungen. Dies verdankt der Transport- und Logistikdienstleister vor allem einem deutlichen Ausbau seines internationalen Sendungsvolumens. Darüber hinaus zahlt sich die Tätigkeit von Inhaber Bernd Schäflein als Leiter der Arbeitskreise Kontraktlogistik und Innovation aus.

Für die Hartmann International aus Paderborn ist es bereits die zweite Platzierung auf dem Podest, seit das Unternehmen im Jahr 2015 zu CargoLine wechselte. Auch Hartmann zeichnet sich durch signifikante Sendungssteigerungen und Engagement in den Arbeitskreisen aus; Inhaber Andreas Hartmann ist zudem im Beirat des Verbunds aktiv. Wie die beiden anderen Preisträger punktet der Transport- und Logistikdienstleister darüber hinaus mit der Qualität der Schnittstellenscannung, dem hohen Vernetzungsgrad sowie der zügigen und akkuraten Umsetzung von CargoLine-Projekten.

„Hohe Transportunternehmerpreise, Fachkräftemangel, eine schwache Verkehrsinfrastruktur, eine beträchtliche Mengenvolatilität — wir sind stolz, dass unsere Partner trotz dieser und anderer Herausforderungen auch 2018 hervorragende Arbeit geleistet haben. Dabei geht es ihnen nicht nur um die Sicherung des eigenen Unternehmens, sondern auch um die Stabilität unseres Netzwerks, wie ihr Engagement in den Gremien unseres Verbunds zeigt. Dieser enge Zusammenhalt zeichnet uns als Kooperation aus“, so Struck.

Messbare Kriterien

Zur Ermittlung der „Partner des Jahres“ bewertet CargoLine alljährlich Leistungen wie die Auslieferquote in vorgegebener Qualität und Zeit, die prozentuale Steigerung der Sendungszahlen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sowie die Mitarbeit in Arbeitskreisen und Entscheidungsgremien der Kooperation. Die Preisverleihung fand im Rahmen der Franchisenehmer-Vollversammlung am 20. März in Bad Homburg statt.

Bildunterschrift
(v.l.n.r.) Stellvertretend für ihre Unternehmen nahmen Thorsten Schmied (Niederlassungsleiter der Schäflein Spedition), Bernd Schäflein (Vorstand und Leiter des operativen Geschäfts der Schäflein Unternehmensgruppe) und die Geschäftsführer Torsten Huberti, Burkhard Frese (beide Schmidt-Gevelsberg), Andreas Hartmann und Uwe Lachmann (beide Hartmann International) die Pokale für den „CargoLine-Partner des Jahres 2018“ entgegen.
Foto: Klaus Ohlenschläger/vor-ort-foto.de

25 Jahre CargoLine – 25.000 Euro für einen guten Zweck

Die ARCHE, ASB-Wünschewagen, Bärenherz Stiftung, Kältebus München und Viel Farbe im Grau erhalten je 5.000 Euro / Sonderspende von amm logistics / große Jubiläumsfeier auf der Galopprennbahn in Dortmund

Frankfurt am Main, 15. Juni 2018 – Seit ihrer Gründung im Jahr 1993 hat sich CargoLine zu einer der Top-3-Stückgutkooperationen Deutschlands entwickelt. Zum 25. Geburtstag wollte der Verbund weniger Begünstigte an seinem Erfolg teilhaben lassen und spendete daher den gemeinnützigen Organisationen Die ARCHE (Berlin), ASB-Wünschewagen (Ludwigsburg), Bärenherz Stiftung (Wiesbaden), Kältebus München und Viel Farbe im Grau (Greiz) je 5.000 Euro. Die Übergabe der Spendenschecks fand am 9. Juni im Rahmen der CargoLine-Jubiläumsfeier mit mehr als 1.300 Mitarbeitern auf der Galopprennbahn in Dortmund statt. Der CargoLine-Partner amm logistics (Konradsreuth) überreichte Viel Farbe im Grau zusätzlich einen Scheck über 2.000 Euro.

Mitarbeiter bestimmen über Spendenvergabe

Bärenherz wird seit 2007, Die ARCHE seit 2016 regelmäßig von der CargoLine-Systemzentrale und zahlreichen Partnern finanziell, durch Werbung auf Lkw und durch kostenlose Transporte unterstützt. Beide sollten daher auch diesmal von einer Spende profitieren, die übrigen drei Scheckempfänger mussten jedoch erst noch bestimmt werden. Daher forderte die Systemzentrale ihre Partnerunternehmen und deren Mitarbeiter auf, gemeinnützige Organisationen zu benennen, die ihrer Ansicht nach eine Förderung besonders verdient hätten. Von den zahlreichen Vorschlägen stießen der ASB-Wünschewagen, der Kältebus München und Viel Farbe im Grau auf die größte Resonanz. Die drei Projekte verbindet, dass sie – vielleicht mehr viele als andere Organisationen – auf der Arbeit von Ehrenamtlichen beruhen und bislang keine prominenten Fürsprecher haben, die Spenden daher besonders gut gebrauchen können.

„Uns war sehr wichtig, unsere Partner beziehungsweise deren Mitarbeiter entscheiden zu lassen, wem die Schecks zugutekommen sollen. Schließlich trägt jeder von ihnen durch seine Arbeit zum Gesamterfolg der CargoLine bei und soll daher auch mitbestimmen können, wofür die Spendensumme verwendet wird“, erklärt Jörn Peter Struck, Vorsitzender der CargoLine-Geschäftsführung.

Herzenssache

So war es einer Mitarbeiterin von Wackler Spedition & Logistik in Göppingen ein besonderes Anliegen, den Wünschewagen in Ludwigsburg vorzuschlagen, da sie selbst den letzten Wunsch ihres verstorbenen Vaters nicht erfüllen konnte. Herbert Hinterberger, Mitglied der Geschäftsleitung von Hinterberger Spedition & Logistik in Altötting, schlug dagegen den Kältebus München vor, der „für die besondere Unterstützung gesellschaftlicher Randgruppen sorgt, welche von staatlicher Seite nicht angeboten wird“, so seine Begründung. Der dritte im Bunde, amm logistics, unterstützt Viel Farbe im Grau bereits seit einigen Jahren. Als besondere Überraschung überreichte der CargoLine-Partner aus Konradsreuth Viel-Farbe-im-Grau-Vorstand und -Gründungsmitglied Jana Haucke ebenfalls einen Scheck über weitere 2.000 Euro.

Liebe geht durch den Magen

Mehr als 1.300 CargoLiner folgten am vergangenen Samstag der Einladung der Systemzentrale, den 25. Geburtstag der CargoLine auf der Galopprennbahn in Dortmund zu feiern, darunter auch solche mit weiter Anreise wie Militzer & Münch Russland, Griechenland und Bulgarien, Freja aus Finnland und Cargomax aus Lettland. Die Feier war jedoch mehr als ein Dankeschön an die Partnerunternehmen und deren Mitarbeiter, es war auch ein Fest der Partner für die Partner. So brachten alle CargoLine-Unternehmen Spezialitäten aus ihrer Region zum Verkosten mit, von Hallorenkugeln über frischen Matjes, Südtiroler Schinken, Maultaschen und Rentierfleisch bis hin zu Apfelwein und Champagner. Dieser kulinarische Austausch förderte die Kommunikation ebenso wie die angebotenen Teamspiele. Eine ganz besondere Überraschung stellte gegen Abend ein echtes Galopprennen dar, professionell kommentiert von einem Mitarbeiter der Rennbahn. Anschließend feierten die CargoLiner gestärkt durch ein American BBQ bis spät in die Nacht ausgelassen zur Musik eines DJs.

„Ob CargoLine-Jubiläumsfeier oder -Fußballturnier: Alle zwei Jahre kommen unsere Partner freiwillig zusammen, um sich noch besser kennenzulernen und Spaß zu haben. Die zahlreichen Dankesmails nach jeder dieser Veranstaltungen zeigen, dass das Konzept funktioniert und die CargoLiner diese Investition in sie zu schätzen wissen. Der durch die Events geförderte beziehungsweise gelebte Zusammenhalt zeichnet unsere Kooperation aus“, freut sich Struck.

Bildunterschrift:
Der Vorsitzende der CargoLine-Geschäftsführung Jörn Peter Struck (Mitte) mit (v.l.n.r.): Sandra Durschang (Pressereferentin CargoLine), Jana Haucke und Roman Meyer (Viel Farbe im Grau), Lisa Stahlschmidt (Die ARCHE) sowie Astrid Widmann und Konstantin Walter (beide ASB-Wünschewagen). Auf dem Foto fehlen die Vertreter von Bärenherz und Kältebus München. (Foto: Holger Jacoby/vor-ort-foto.de)

Über …

Bärenherz
Die Bärenherz Stiftung betreibt unter anderem zwei Kinderhospize in Wiesbaden und Leipzig. Dort pflegt der Bambi-Preisträger nicht nur schwerstkranke Kinder mit einer lebensverkürzenden Erkrankung. Die Hospizmitarbeiter unterstützen auch die Eltern und Geschwister mit psychosozialen, pflegerischen und medizinischen Angeboten. www.baerenherz.de

Die ARCHE
Das 1996 von Pastor Bernd Siggelkow gegründete Kinder- und Jugendprojekt Die ARCHE engagiert sich besonders für Kinder aus sozial benachteiligten Verhältnissen. Ziel ist es unter anderem, ihnen Selbstwertgefühl zu vermitteln, Potenziale zu wecken und zu fördern und ihre soziale Kompetenz zu steigern. Mittlerweile ist die Arche an mehr als 20 Standorten in Deutschland aktiv und erreicht bis zu 4.000 Kinder und Jugendliche mit ihren Angeboten. Auch in der Schweiz und Polen gibt es die Arche inzwischen. www.kinderprojekt-arche.eu

ASB-Wünschewagen
Das erst 2014 gegründete Projekt Wünschewagen des Arbeiter Samariter Bunds (ASB) erfüllt Menschen in ihrer letzten Lebensphase einen Wunsch. Dies kann eine Fahrt ans Meer sein, der Besuch eines Konzerts, ein Rundflug und vieles mehr. Der Transport erfolgt in speziell eingerichteten Wünschewagen mit medizinischer Betreuung. https://wuenschewagen.dehttps://wuenschewagen.de

Kältebus München
Die Organisation fährt speziell in den Wintermonaten zwischen 19 und 23.30 Uhr zu bekannten Aufenthaltsplätzen von Obdachlosen. Die ehrenamtlichen Helfer verteilen in erster Linie gespendete Lebensmittel, vor allem eine warme Mahlzeit und warme Getränke. Neben der täglichen Verpflegung erhalten die Bedürftigen auch regelmäßig Produkte zur Körperpflege, Schlafsäcke und Kleidung. www.kaeltebus-muenchen.de

Viel Farbe im Grau
Der Verein unterstützt seit September 2012 schwer kranke Kinder und deren Familien während und nach Therapien und zählt mittlerweile über 200 feste Vereinsmitglieder. Nach dem Motto „Wir können die Diagnose nicht ändern, aber wir können Freude und Hoffnung schenken und das Therapieumfeld positiver gestalten“ erfüllt der Verein diesen Kindern einen lang ersehnten Herzenswunsch und bringt Freude in den Klinikalltag. http://vielfarbeimgrau.de

Qualitätswettbewerb „Internationaler CargoLine-Partner des Jahres 2017“ entschieden

Brigl (Italien) erringt die höchste Punktzahl vor Lebert (Schweiz) und den beiden Drittplatzierten Rotra (Niederlande) und Englmayer (Österreich)

Frankfurt am Main, 8. Mai 2018 — Eine einheitlich hohe Qualität der Transport- und Logistikdienstleistungen und eine durchgehende Sendungsverfolgung zeichnen die CargoLine auch im europäischen Ausland aus. Die vielfältigen Anstrengungen ihrer Partner diesbezüglich honoriert und fördert die Stückgutkooperation alljährlich mit der Auszeichnung „Internationaler Partner des Jahres“, die auf einem detaillierten Kriterienkatalog basiert. Die höchste Punktzahl für 2017 erzielte das Südtiroler Transport- und Logistikunternehmen Brigl (Bozen). Lebert aus dem Schweizer Kreuzlingen belegte Platz zwei im Ranking. Den dritten Rang teilten sich punktgleich Rotra aus Doesburg (Niederlande) und Englmayer aus Wels (Österreich). Die Preisverleihung fand am 24. April im Rahmen des CargoLine-Europapartnertreffens in Sofia statt.

Vernetzung schafft Qualität

Mit dem ersten Platz wiederholte Brigl Spedition ihren Sieg aus dem Jahr 2015. Insbesondere in Bezug auf Datenqualität und Reaktionsgeschwindigkeit beziehungsweise -umfang bei Anfragen schnitt der Bozener Partner erneut hervorragend ab. Auch hinsichtlich des Vernetzungsgrads mit anderen CargoLinern, der der einheitlichen Netzwerkqualität zugutekommt, führte Brigl die Statistik an. Weiterhin trugen ein starkes Mengenwachstum und die konsequente Vermarktung der Kooperation in Südtirol zur Topposition bei.

Mit ihrem zweiten Rang gelang der Schweizer Lebert AG zum dritten Mal in Folge der Sprung aufs Siegertreppchen. Dank der besten Monitoringwerte unter allen Partnern lieferte der CargoLiner aus Kreuzlingen hervorragende Voraussetzungen für die lückenlose Sendungsverfolgung der im Übrigen stark gestiegenen Im- und Exportmengen. Ein überdurchschnittliches Engagement in den Arbeitskreisen sorgte zudem für die hohe Gesamtpunktzahl.

Mehrwert für Verlader

Platz drei teilten sich punktgleich Rotra aus den Niederlanden und Englmayer aus Österreich. Beide zeichnet aus, dass sie die Premiumprodukte der Stückgutkooperation 2017 am intensivsten nutzten und so ihren Kunden einen deutlichen Mehrwert boten. Zudem sind beide nach Brigl am besten vernetzt. Wie der Erst- und Zweitplatzierte wiesen sie darüber hinaus ein hohes Mengenwachstum auf, wobei Rotra vor allem die Anzahl der Beschaffungsaufträge aus Deutschland deutlich steigern konnte.

„Bei allen internationalen Partnern sehen wir darüber hinaus eine deutlich gestiegene Anzahl paneuropäischer Sendungen. Das belegt, dass sie untereinander immer stärker kooperieren und den europäischen Netzwerkgedanken leben. Für uns ist das ebenso wichtig wie ein grenzüberschreitend lückenloses Sendungsverfolgungssystem und einheitliche Qualitätsstandards“, freut sich der für die internationale Entwicklung zuständige CargoLine-Geschäftsführer Bernd Höppner.

Qualitative und quantitative Maßstäbe

Der Titelverleihung „Internationaler CargoLine-Partner des Jahres“ liegen unter anderem folgende Bewertungskriterien zugrunde: Qualität des Schnittstellenscannings zur Packstückverfolgung, Entwicklung der Sendungsmengen, Engagement der Mitarbeiter in Arbeitskreisen und Entscheidungsgremien der Kooperation, Anwendung von CargoLine-Tools, Umsetzung des Corporate Designs des Verbunds und Vernetzungsgrad mit den Verbundpartnern.

Das Foto zeigt von links nach rechts: Markus Weber (Niederlassungsleiter Lebert, Schweiz), Andreas Goggi (Geschäftsführer Brigl, Italien), Machiel Roelofsen (geschäftsführender Gesellschafter, Rotra, Niederlande) und Gerald Ematinger (Mitglied der Geschäftsleitung, Englmayer, Österreich)
(Foto: CargoLine GmbH & Co. KG)

Geschäftsjahr 2017 verlief für CargoLine in allen Bereichen positiv

Mit 12,2 Mio. Ausgangssendungen und einem Umsatz von 1,38 Mrd. Euro hat CargoLine das Geschäftsjahr 2017 mit einem Plus von jeweils 1,5 Prozent abgeschlossen.

Frankfurt am Main, 11. April 2018 — Mit 12,2 Mio. Ausgangssendungen und einem Umsatz von 1,38 Mrd. Euro hat CargoLine das Geschäftsjahr 2017 mit einem Plus von jeweils 1,5 Prozent abgeschlossen. 9,28 Mio. Sendungen wurden innerhalb Deutschlands transportiert, 2,92 Mio. im europäischen Landverkehr. Der Anteil an B2C-Sendungen national betrug 13 Prozent (plus 1 Prozent).

„Unter den drei großen Stückgutkooperationen hierzulande sind wir die einzig wirklich mittelständische. Da jedes unserer Verbundunternehmen aus eigener Kraft seinen Geschäftserfolg sichern muss, legen wir besonderen Wert auf ein gesundes Wachstum und Ergebnisse, die uns Investitionen in Technik, IT und vor allem in die Belegschaft erlauben. Mit einem Plus von 1,5 Prozent sind wir hier gut unterwegs“, konstatiert Jörn Peter Struck, Vorsitzender der CargoLine-Geschäftsführung, zufrieden.

Europäische Landverkehre und Mitarbeiterzahlen legen zu

Für einen Anstieg der europäischen Landverkehre sorgten 2017 unter anderem die Beschaffungslogistik aus und Transporte nach Österreich, Italien und Frankreich. Dabei fragten Verlader insbesondere den Fixterminservice NightLineEurope Fix nach (plus 34,8 Prozent).

Die Partner reagierten auf den Sendungszuwachs mit einer Ausweitung ihrer grenzüberschreitenden Direktverkehre von 269 auf 273. Diese ergänzen die ebenfalls gestiegenen 1.330 Direktverkehre innerhalb Deutschlands (2016: 1.314). Nur sieben Prozent aller Verkehre wickelt die Kooperation über Hub ab.

Auch in anderen Bereichen verzeichnet der Verbund ein Plus. So konnte er trotz des branchenweiten Personalmangels weitere Mitarbeiter – unter ihnen viele Auszubildende – für sich gewinnen (siehe Tabelle).

Regional und digital gut aufgestellt

Um auch zukünftig stabil zu wachsen, hat die Kooperation 2017 einige Weichen gestellt. Dazu gehören beispielsweise die Gründung der Tochtergesellschaft Gate56 Systemverkehre GmbH im Großraum Koblenz und die engere Zusammenarbeit mit Rhenus, die zum 1. Januar 2019 in einen Gesellschaftervertrag münden soll.

Doch auch in diesem Jahr hat CargoLine viel vor: So feiert der Verbund sein 25-jähriges Bestehen und zugleich eine Erfolgsgeschichte. „Möglich wurde diese einerseits durch das bewusste Festhalten an bestimmten Werten wie unsere einheitlichen Qualitätsstandards und Partnerschaftlichkeit“, erklärt Struck. „Anderseits sind wir stets mit der Zeit gegangen oder sind ihr gar etwas voraus.“ Dazu gehört, bestehende Dienstleistungen immer wieder anzupassen. Zum 1. März beispielsweise ergänzte der Verbund sein Angebot im Bereich B2C um weitere empfängerfreundliche Services. Außerdem schafft sein erweitertes Nahverkehrskonzept ab Mitte April zusätzliche Kapazitäten speziell in Zeiten erhöhten Sendungsaufkommens.

Mitte des Jahres geht ferner die neue modulare IT-Architektur der Kooperation an den Start, die den Abschied von einem einzigen Anbieter für alle zentralen IT-Anwendungen bedeutet. „Mit dieser grundlegenden Neustrukturierung unserer IT tragen wir der fortschreitenden Digitalisierung Rechnung. Sie wird es uns ermöglichen, zukünftige Kundenanforderungen hinsichtlich Umfang und Schnelligkeit von Informationen kurzfristig und mit dem jeweils besten Anbieter pro Anwendung äußerst flexibel abzudecken. Erkenntnisse, die wir aus unserer Zusammenarbeit mit der Onlinespedition InstaFreight und dem Thinktank Garage 33 gewinnen, können wir so ebenfalls besser in konkrete Maßnahmen umsetzen“, so Struck.

Zahlen und Fakten (gerundet, Stand 31. Dezember 2017)

2017 Veränderung zum Vorjahr
in Prozent
Sendungen im Netzwerk (nur Sendungsausgang) 12,2 Mio. + 1,5
– davon national 9,28 Mio. + 1.5
– davon europäische Landverkehre 2,92 Mio. + 1,4
Umsatz in Euro 1,38 Mrd. + 1,5
Anzahl der Franchisenehmer gesamt 48
– davon Gesellschafter 14
Mitarbeiter 7.327 + 0,5
– davon Auszubildende 862 + 1,3
Anzahl der täglichen Direktverkehre europaweit 1.603 + 1,2
– davon national 1.330 + 1,2
– davon grenzüberschreitend 273 + 1,5

CargoLine zeichnet ihre „Partner des Jahres 2017“ aus

Koch International (Osnabrück) führt das Ranking vor Schmidt-Gevelsberg (Schwelm) und Wackler (Wilsdruff) an

Frankfurt am Main, 20. März 2018 – Bis zum Ende war es ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen. Doch schlussendlich gelang es Koch International (Osnabrück), das jüngste Qualitätsranking „Partner des Jahres“ der CargoLine mit wenigen Punkten Vorsprung für sich zu entscheiden. Den zweiten Rang sicherte sich der Vorjahressieger Schmidt-Gevelsberg (Schwelm), den dritten Platz eroberte die Spedition Wackler (Wilsdruff).

„Koch International hat es geschafft, national wie international den Sendungsausgang zu steigern und trotz der starken täglichen Volumenschwankungen, die die Branche im letzten Jahr gekennzeichnet haben, die Zustellquote der Eingangssendungen sogar noch anzuheben. Zudem bringen sich die Führungskräfte durch ihre Mitwirkung in den CargoLine-Entscheidungsgremien und -Arbeitskreisen aktiv in die Gestaltung des Netzwerks ein. Das hat Extrapunkte im Ranking beschert“, lobt Jörn Peter Struck, Vorsitzender der CargoLine-Geschäftsführung.

International auf Wachstumskurs
Den zweiten Rang bekleidet Schmidt-Gevelsberg (Schwelm). Die Spedition glänzte 2017 vor allem durch die Höhe der absoluten Sendungszahlen, die Mitarbeit in diversen Arbeitskreisen und dem seit Jahren sehr hohen Vernetzungsgrad mit anderen CargoLinern.

Letzteres zeichnet auch Wackler Wilsdruff aus. Die Spedition punktete darüber hinaus mit der Qualität der Schnittstellenscannung sowie der zügigen und akkuraten Umsetzung von CargoLine-Projekten.

„Obwohl alle Partner 2017 mit vielen Widrigkeiten zu kämpfen hatten wie Sendungsvolatilität, häufige Staus und dem Mangel an Fahrern und Laderaum, haben sie unterm Strich das Leistungsniveau des Vorjahres gehalten und ihr Geschäft teils deutlich ausgebaut. Drei Partner konnten sich im Ranking sogar um beachtliche zehn beziehungsweise zwölf Plätze verbessern und unter die Top Ten vorstoßen. Solche Entwicklungen stärken das Netzwerk insgesamt“, freut sich Struck.

Messbare Kriterien
Zur Ermittlung der „Partner des Jahres“ bewertet CargoLine alljährlich Leistungen wie die Auslieferquote in vorgegebener Qualität und Zeit, die prozentuale Steigerung der Sendungszahlen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sowie die Mitarbeit in Arbeitskreisen und Entscheidungsgremien der Kooperation. Die Preisverleihung fand im Rahmen der Franchisenehmer-Vollversammlung am 14. März in Hamburg statt.

Bildunterschrift:
(v.l.n.r.) Stellvertretend für ihre Unternehmen nahmen die Geschäftsführer Torsten Huberti und Burkhard Frese (beide Schmidt-Gevelsberg), Peter Beste (Koch International) und Niederlassungsleiter Markus Hecker (Wackler Wilsdruff) die Pokale für den
„CargoLine-Partner des Jahres 2017“ entgegen.
Foto: Hauke Hass/vor-ort-foto.de

Polen – Überwachungssystem zur Warenbeförderung im Straßenverkehr

In Polen wurde mit Wirkung zum 18.04.2017 ein Gesetz zur Überwachung der Warenbeförderung im Straßengüterverkehr in Kraft gesetzt.

Bedauerlicherweise wurde das SENT-System sehr kurzfristig von der polnischen Regierung verabschiedet und leider waren die aus Polen übermittelten Informationen unklar und unzureichend, sodass wir erst jetzt in der Lage sind Sie zu informieren.

Gemäß diesem Gesetzt dürfen Warenlieferungen nur aus-/eingeführt werden, wenn diese vor Transportbeginn im SENT-System registriert wurden.

Generell ist für die Anmeldung der SENT-pflichtigen Sendungen der polnische Empfänger/Versender zuständig.

Dieser übermittelt an das SENT-Portal sendungsbezogenen Daten, er erhält anschließend eine SENT-Nummer und den SENT-Carrier Key.

Beide Nummern muss der Empfänger/Versender Ihnen übermitteln, Sie wiederum lassen uns sowohl die SENT-Nummer, als auch den SENT-Carrier Key bei Auftragsvergabe zukommen.

Wird uns bei Auftragsvergabe keine SENT-Nummer übermittelt, gehen wir davon aus, dass es sich um eine nicht meldepflichtige Sendung im Sinne des polnischen Überwachungsgesetzes handelt.

Eine Liste der betroffenen Warengruppen finden Sie auch unter https://puesc.gov.pl/en/web//puesc/e-przewoz.

Für auftretende Fragen zum SENT-Verfahren stehen Ihnen die gewohnten Ansprechpartner
selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Ihr BurSped-Team

Internationale Partner auf dem Siegertreppchen

CargoLine kürt „Internationale Partner des Jahres 2016“ / Erstmals vier Sieger: 1. Platz Lebert (Schweiz), 2. Platz Rotra (Niederlande) und LEMAN (Dänemark), 3. Platz Interfracht (Schweiz)

Frankfurt am Main, 24. April 2017 — Stolze 30 Prozent beträgt die Zuwachsrate, die CargoLine bei ihren NightLineEurope-Premiumprodukten aktuell verzeichnet. Diese bieten durch Services wie die bevorzugte Beförderung und Fixterminlieferung eine hohe Planungssicherheit für Transporte in rund 30 Länder Europas. Für ihre Umsetzung sorgen 43 internationale Partner, die sich zur Einhaltung der einheitlich hohen Qualitätsstandards der Kooperation verpflichtet haben. Unter anderem an diesen Standards lassen sie sich regelmäßig messen, die Besten kürt CargoLine alljährlich zum „Internationalen Partner des Jahres“.

Qualitätsversprechen gehalten

Für 2016 sicherte sich Lebert aus Kreuzlingen diesen Titel. Bereits in den Vorjahren standen die Schweizer auf dem zweiten und dritten Platz des Siegerpodests. Die Stufe nach ganz oben erklommen sie nun vor allem durch ihren Mengenzuwachs im Ex- und Import, wobei der Vertrieb besagter Premiumprodukte eine große Rolle spielte. Außerdem trumpfte das Transport- und Logistikunternehmen mit den besten Kennzahlen an den definierten Messpunkten auf und belegte so, dass das Qualitätsversprechen der Stückgutkooperation gehalten wurde. Die Teilnahme der Kreuzlinger an Zertifizierungs-Audits wie DIN EN ISO 9001 inkl. HACCP-Konzept und DIN EN ISO 14001 machte sich beim Ranking ebenfalls positiv bemerkbar. „Lebert ist ein äußerst dynamischer CargoLiner, der unsere gemeinsamen Ziele auf höchstem Niveau vorantreibt. Den ersten Preis haben sie sich in jeglicher Hinsicht verdient“, lobt Bernd Höppner, CargoLine-Geschäftsführer und zuständig für den Bereich Internationale Entwicklung.

Gestärkt nach vorn

Und noch eine Premiere sorgte für Überraschung: Rotra und LEMAN landeten mit identischer Punktzahl beide auf dem zweiten Platz. Königliche Rotra mit Sitz im niederländischen Doesburg ist von allen internationalen Partnern innerhalb der Kooperation am besten vernetzt. „Das Unternehmen pflegt einen äußerst intensiven Austausch mit anderen CargoLinern“, erklärt Bernd Höppner anerkennend. „Das stärkt unsere Kooperation als Ganzes.“ Zudem sind der Mengenzuwachs im Bereich Import/Export und die Nutzung des Sendungsverfolgungssystems der Kooperation vorbildlich.

Alles im Blick

Während die Niederländer sich bereits „Internationaler Partner des Jahres“ nennen durften, konnte sich LEMAN zum ersten Mal über die Auszeichnung freuen. Die Dänen, die in einem Vorort von Kopenhagen beheimatet sind, punkteten vor allem mit ihren Steigerungsraten im Ex- und Import, ihrer freiwilligen Teilnahme an den Qualitätsaudits der Kooperation und ihrer aktiven Mitgestaltung des Netzwerkgeschehens.

Mit nur wenigen Punkten Abstand zu Rotra und LEMAN eroberte die Schweizer Interfracht erneut das Siegertreppchen und belegte hier einen wohlverdienten dritten Platz. Bernd Höppner dazu: „Interfracht ist ein Vollblut-CargoLiner, der das Wesen der Kooperation durch die rege Teilnahme an den Arbeitskreisen des Verbunds engagiert mitbestimmt, unser Corporate Design lebt und das Netzwerk im Ausland aktiv verkauft. Darüber hinaus generierten sie die meisten Beschaffungsaufträge für die nationalen Partner der CargoLine. Das kommt allen zugute.“

Messbarer Erfolg

Die Preisverleihung zum „Internationalen Partner des Jahres“ fand diesmal am 5. April in Porto statt, dem Sitz des portugiesischen CargoLine-Partners Lusocargo. Zuvor wurden die Leistungen der Kooperationspartner auf Basis von 18 Kriterien und einem ausgefeilten Punktekatalog bewertet – von der Steigerung des Mengenvolumens über die Teilnahme an kooperationsweiten Audits, den Vernetzungsgrad innerhalb des Netzwerks und das Einbringen in Projekte und Arbeitskreise bis hin zur Umsetzung zahlreicher Maßnahmen zur Erfüllung des CargoLine-Qualitätsstandards. Ziele des alljährlichen Wettbewerbs sind, die Speditionen zur Einhaltung einheitlicher Standards zu motivieren, das Netzwerk weiter zu stabilisieren und letztlich die Kundenzufriedenheit zu optimieren.

CargoLine schließt 2016 auf hohem Niveau ab

Internationales Geschäft und Beschaffungslogistik als Wachstumstreiber

Frankfurt am Main, 4. April 2017 — Mit 12,02 Mio. Ausgangssendungen und einem Umsatz von 1,36 Mrd. Euro zum 31. Dezember 2016 kann CargoLine ihren Platz unter den Top-3-Stückgutkooperationen in Deutschland weiter behaupten.

National konnten etliche Partner im CargoLine-Netzwerk Sendungszuwächse verzeichnen. Dass die Ausgangsmenge mit 9,14 Mio. Sendungen dennoch knapp unter der des Vorjahres (2015: 9,4 Mio.) liegt, ist der allgemeinen Marktentwicklung im Stückgutbereich und Veränderungen der Partnerstruktur geschuldet. Jörn Peter Struck, Vorsitzender der CargoLine-Geschäftsführung, bleibt daher gelassen: „Das sehr gute Ergebnis vieler CargoLiner ist Ausdruck des Vertrauens, das Verlader nicht zuletzt wegen der hohen Qualität im Netzwerk in uns setzen.“

Europäischer Landverkehr legt zu

Die insgesamt 2,88 Mio. Sendungen im europäischen Landverkehr (2015: 2,84 Mio.) generierten die Partner vor allem durch Beschaffungslogistik aus und Transporte nach Frankreich, Österreich und Italien. „Hier zahlt sich die flächendeckende Einführung unserer NightLineEurope-Produkte aus. Services wie bevorzugte Zustellung, Fixtermin und Lieferscheinservice erfüllen die Anforderungen vieler Verlader“, erläutert Struck.

 

Aufgrund der Mengenentwicklung im Export und der Beschaffungslogistik aus dem Ausland konnten die Partner die Anzahl der grenzüberschreitenden Direktverkehre auf 269 erhöhen (2015: 245). Sie ergänzen 1.314 Direktverkehre innerhalb Deutschlands (2015: 1.350). Damit wickelt CargoLine nur sechs Prozent aller Verkehre über Hub ab.

Güterstruktureffekt beeinflusst Umsatz

Der Umsatz ging im Vergleich zu 2016 geringfügig zurück von 1,41 auf 1,36 Mrd. Euro. Hier macht sich neben den leicht verringerten Mengen der Güterstruktureffekt bemerkbar, der durch das B2C-Geschäft verstärkt wird. Der Anteil der Sendungen für Endverbraucher beträgt derzeit rund zwölf Prozent der Gesamtmenge. Dank des Produkts B2CLine, das unter anderem ein E-Mail- und SMS-Avistool zur Vereinbarung der Wunsch-Zustellzeit bietet, und angepasster interner Prozesse fühlt sich die Kooperation für weiteres Wachstum in diesem Bereich gewappnet.

Positive Aussichten

Die ersten drei Monate des neuen Geschäftsjahres verliefen erfreulich. Zudem erwartet das Netzwerk, dass sich die Erweiterung der Kontraktlogistikkapazitäten mehrerer Partner positiv auf das Sendungsvolumen auswirken wird. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Verbund daher ein Sendungswachstum national und international von drei Prozent. Aktuell setzt CargoLine sich mit Themen der Digitalisierung auseinander. Hier sieht der Verbund viele Chancen und wird darauf aufbauend neue Services für Partner und Kunden anbieten. Darüber hinaus steht die Weiterentwicklung der Produktpalette im Bereich B2C auf der Agenda.