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Internationale Partner auf dem Siegertreppchen

CargoLine kürt „Internationale Partner des Jahres 2016“ / Erstmals vier Sieger: 1. Platz Lebert (Schweiz), 2. Platz Rotra (Niederlande) und LEMAN (Dänemark), 3. Platz Interfracht (Schweiz)

Frankfurt am Main, 24. April 2017 — Stolze 30 Prozent beträgt die Zuwachsrate, die CargoLine bei ihren NightLineEurope-Premiumprodukten aktuell verzeichnet. Diese bieten durch Services wie die bevorzugte Beförderung und Fixterminlieferung eine hohe Planungssicherheit für Transporte in rund 30 Länder Europas. Für ihre Umsetzung sorgen 43 internationale Partner, die sich zur Einhaltung der einheitlich hohen Qualitätsstandards der Kooperation verpflichtet haben. Unter anderem an diesen Standards lassen sie sich regelmäßig messen, die Besten kürt CargoLine alljährlich zum „Internationalen Partner des Jahres“.

Qualitätsversprechen gehalten

Für 2016 sicherte sich Lebert aus Kreuzlingen diesen Titel. Bereits in den Vorjahren standen die Schweizer auf dem zweiten und dritten Platz des Siegerpodests. Die Stufe nach ganz oben erklommen sie nun vor allem durch ihren Mengenzuwachs im Ex- und Import, wobei der Vertrieb besagter Premiumprodukte eine große Rolle spielte. Außerdem trumpfte das Transport- und Logistikunternehmen mit den besten Kennzahlen an den definierten Messpunkten auf und belegte so, dass das Qualitätsversprechen der Stückgutkooperation gehalten wurde. Die Teilnahme der Kreuzlinger an Zertifizierungs-Audits wie DIN EN ISO 9001 inkl. HACCP-Konzept und DIN EN ISO 14001 machte sich beim Ranking ebenfalls positiv bemerkbar. „Lebert ist ein äußerst dynamischer CargoLiner, der unsere gemeinsamen Ziele auf höchstem Niveau vorantreibt. Den ersten Preis haben sie sich in jeglicher Hinsicht verdient“, lobt Bernd Höppner, CargoLine-Geschäftsführer und zuständig für den Bereich Internationale Entwicklung.

Gestärkt nach vorn

Und noch eine Premiere sorgte für Überraschung: Rotra und LEMAN landeten mit identischer Punktzahl beide auf dem zweiten Platz. Königliche Rotra mit Sitz im niederländischen Doesburg ist von allen internationalen Partnern innerhalb der Kooperation am besten vernetzt. „Das Unternehmen pflegt einen äußerst intensiven Austausch mit anderen CargoLinern“, erklärt Bernd Höppner anerkennend. „Das stärkt unsere Kooperation als Ganzes.“ Zudem sind der Mengenzuwachs im Bereich Import/Export und die Nutzung des Sendungsverfolgungssystems der Kooperation vorbildlich.

Alles im Blick

Während die Niederländer sich bereits „Internationaler Partner des Jahres“ nennen durften, konnte sich LEMAN zum ersten Mal über die Auszeichnung freuen. Die Dänen, die in einem Vorort von Kopenhagen beheimatet sind, punkteten vor allem mit ihren Steigerungsraten im Ex- und Import, ihrer freiwilligen Teilnahme an den Qualitätsaudits der Kooperation und ihrer aktiven Mitgestaltung des Netzwerkgeschehens.

Mit nur wenigen Punkten Abstand zu Rotra und LEMAN eroberte die Schweizer Interfracht erneut das Siegertreppchen und belegte hier einen wohlverdienten dritten Platz. Bernd Höppner dazu: „Interfracht ist ein Vollblut-CargoLiner, der das Wesen der Kooperation durch die rege Teilnahme an den Arbeitskreisen des Verbunds engagiert mitbestimmt, unser Corporate Design lebt und das Netzwerk im Ausland aktiv verkauft. Darüber hinaus generierten sie die meisten Beschaffungsaufträge für die nationalen Partner der CargoLine. Das kommt allen zugute.“

Messbarer Erfolg

Die Preisverleihung zum „Internationalen Partner des Jahres“ fand diesmal am 5. April in Porto statt, dem Sitz des portugiesischen CargoLine-Partners Lusocargo. Zuvor wurden die Leistungen der Kooperationspartner auf Basis von 18 Kriterien und einem ausgefeilten Punktekatalog bewertet – von der Steigerung des Mengenvolumens über die Teilnahme an kooperationsweiten Audits, den Vernetzungsgrad innerhalb des Netzwerks und das Einbringen in Projekte und Arbeitskreise bis hin zur Umsetzung zahlreicher Maßnahmen zur Erfüllung des CargoLine-Qualitätsstandards. Ziele des alljährlichen Wettbewerbs sind, die Speditionen zur Einhaltung einheitlicher Standards zu motivieren, das Netzwerk weiter zu stabilisieren und letztlich die Kundenzufriedenheit zu optimieren.

CargoLine schließt 2016 auf hohem Niveau ab

Internationales Geschäft und Beschaffungslogistik als Wachstumstreiber

Frankfurt am Main, 4. April 2017 — Mit 12,02 Mio. Ausgangssendungen und einem Umsatz von 1,36 Mrd. Euro zum 31. Dezember 2016 kann CargoLine ihren Platz unter den Top-3-Stückgutkooperationen in Deutschland weiter behaupten.

National konnten etliche Partner im CargoLine-Netzwerk Sendungszuwächse verzeichnen. Dass die Ausgangsmenge mit 9,14 Mio. Sendungen dennoch knapp unter der des Vorjahres (2015: 9,4 Mio.) liegt, ist der allgemeinen Marktentwicklung im Stückgutbereich und Veränderungen der Partnerstruktur geschuldet. Jörn Peter Struck, Vorsitzender der CargoLine-Geschäftsführung, bleibt daher gelassen: „Das sehr gute Ergebnis vieler CargoLiner ist Ausdruck des Vertrauens, das Verlader nicht zuletzt wegen der hohen Qualität im Netzwerk in uns setzen.“

Europäischer Landverkehr legt zu

Die insgesamt 2,88 Mio. Sendungen im europäischen Landverkehr (2015: 2,84 Mio.) generierten die Partner vor allem durch Beschaffungslogistik aus und Transporte nach Frankreich, Österreich und Italien. „Hier zahlt sich die flächendeckende Einführung unserer NightLineEurope-Produkte aus. Services wie bevorzugte Zustellung, Fixtermin und Lieferscheinservice erfüllen die Anforderungen vieler Verlader“, erläutert Struck.

 

Aufgrund der Mengenentwicklung im Export und der Beschaffungslogistik aus dem Ausland konnten die Partner die Anzahl der grenzüberschreitenden Direktverkehre auf 269 erhöhen (2015: 245). Sie ergänzen 1.314 Direktverkehre innerhalb Deutschlands (2015: 1.350). Damit wickelt CargoLine nur sechs Prozent aller Verkehre über Hub ab.

Güterstruktureffekt beeinflusst Umsatz

Der Umsatz ging im Vergleich zu 2016 geringfügig zurück von 1,41 auf 1,36 Mrd. Euro. Hier macht sich neben den leicht verringerten Mengen der Güterstruktureffekt bemerkbar, der durch das B2C-Geschäft verstärkt wird. Der Anteil der Sendungen für Endverbraucher beträgt derzeit rund zwölf Prozent der Gesamtmenge. Dank des Produkts B2CLine, das unter anderem ein E-Mail- und SMS-Avistool zur Vereinbarung der Wunsch-Zustellzeit bietet, und angepasster interner Prozesse fühlt sich die Kooperation für weiteres Wachstum in diesem Bereich gewappnet.

Positive Aussichten

Die ersten drei Monate des neuen Geschäftsjahres verliefen erfreulich. Zudem erwartet das Netzwerk, dass sich die Erweiterung der Kontraktlogistikkapazitäten mehrerer Partner positiv auf das Sendungsvolumen auswirken wird. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Verbund daher ein Sendungswachstum national und international von drei Prozent. Aktuell setzt CargoLine sich mit Themen der Digitalisierung auseinander. Hier sieht der Verbund viele Chancen und wird darauf aufbauend neue Services für Partner und Kunden anbieten. Darüber hinaus steht die Weiterentwicklung der Produktpalette im Bereich B2C auf der Agenda.